Banken als Motor der Wirtschaft: Ein Aufruf zur Veränderung
WKÖ-Höllerer und Landrichtinger fordern, dass Banken nicht nur zur Budgetsanierung beitragen, sondern aktiv die Wirtschaft ankurbeln sollten. Ein notwendiger Perspektivwechsel.
NÜRNBERG, 13. Juni 2026 — Eigener Bericht
Wenn du an die Banken denkst, was kommt dir da als erstes in den Sinn? Wahrscheinlich die ganzen Finanzkrisen und die Rettungsaktionen, oder? Ganz nett, aber das ist nicht das, was wir heute besprechen wollen. Lass uns über etwas Positives reden – darüber, wie Banken die Wirtschaft wirklich ankurbeln können.
Vor kurzem haben Karl Höllerer von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und sein Kollege Johannes Landrichtinger eine klare Botschaft verkündet: Banken sollten sich darauf konzentrieren, die Wirtschaft zu stimulieren, anstatt nur ihre Budgets zu sanieren. Und das ist kein Wunschdenken. Es ist eine Notwendigkeit.
Ein Perspektivwechsel
Jetzt könnte man denken, dass das grundlegend einleuchtet. Doch in der Realität sehen wir oft das Gegenteil. Wenn Banken Kapital nur für ihre eigenen Zwecke verwenden, fehlt das Geld dort, wo es wirklich gebraucht wird – bei den Unternehmen, die Innovationen vorantreiben und Arbeitsplätze schaffen.
Stell dir vor, du bist einem kleinen Unternehmen begegnet, das seit Jahren daran arbeitet, seine Produkte zu verbessern. Plötzlich kommt die Pandemie. Die Aufträge brechen ein, und die Banken ziehen sich zurück. Anstatt das Unternehmen zu unterstützen, konzentrieren sie sich auf ihre eigenen Bilanzen. Schade, oder?
Die beiden Herren von WKÖ haben das sehr treffend formuliert. Sie argumentieren, dass die Banken nicht nur als Geldverleiher fungieren sollten, sondern aktiv als Unterstützer der Wirtschaft auftreten müssen. „Wir brauchen eine Kultur, in der Banken nicht nur Kredite vergeben, sondern auch Protagonisten der wirtschaftlichen Entwicklung sind“, sagt Höllerer. Das ist stark und sollte uns zu denken geben.
Beispiele aus der Praxis
Nehmen wir als Beispiel die Schweiz. Dort gibt es Banken, die sich gezielt auf die Finanzierung nachhaltiger Projekte konzentrieren. Das hat nicht nur den Unternehmen geholfen, sondern auch der gesamten Wirtschaft einen Schub gegeben. Es ist eine Win-Win-Situation: Die Banken verdienen Geld, und die Unternehmen wachsen.
Du bist wahrscheinlich skeptisch, vielleicht denkst du: „Klingt toll, aber werden die Banken das wirklich machen?“ Nun, das hängt von uns allen ab. Wir müssen den Druck erhöhen und die Banken dazu bringen, ihre Strategien zu überdenken. Einigkeit macht stark.
Der Weg nach vorn
Höllerer und Landrichtinger betonen auch, dass es wichtig ist, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die Banken dazu anregen, in die Wirtschaft zu investieren. Regulierung, Anreize und vor allem ein Bewusstsein für die eigene Verantwortung – das alles spielt eine Rolle. Wenn Banken verstehen, dass sie nicht nur Teil des Problems, sondern auch Teil der Lösung sind, könnte sich viel ändern.
Schau dir die Entwicklungen in der Technologiebranche an. Startups benötigen oft Kapital, um ihre Ideen zu verwirklichen. Banken könnten hier viel bewirken, wenn sie bereit sind, Risiken einzugehen. Der Markt benötigt Innovation, und hier könnten Banken als Katalysatoren fungieren.
Dein Teil
Jetzt sind wir alle gefragt. Du denkst vielleicht, du bist kein Wirtschaftsexperte. Aber das bedeutet nicht, dass deine Meinung nichts zählt. Je mehr Menschen ein Bewusstsein für diese Themen entwickeln, desto eher können wir einen Wandel herbeiführen. Ein Dialog ist nötig, und dieser muss sowohl auf der politischen als auch auf der gesellschaftlichen Ebene stattfinden.
Es ist an der Zeit, dass Banken nicht nur Zahlen in ihren Bilanzen auflisten, sondern aktiv zur Förderung von Geselligkeit und wirtschaftlichem Wachstum beitragen. Höllerer und Landrichtinger haben den ersten Schritt gemacht. Jetzt sind wir an der Reihe, diesen Ansatz zu unterstützen und die Veränderung einzufordern.
Die Banken könnten die Motoren unserer Wirtschaft werden. Die Frage ist nur: Sind sie bereit, den Schlüssel umzudrehen?